Der Rondengang in Fritzlar

Tipp
Archäologische Stätte
Aussichtspunkt/Aussichtsturm
Denkmal
Historische Stätte
Historischer Stadtkern
Sehenswürdigkeit divers
Geschichte / Kurgeschichte
Einen beeindruckenden Rundgang entlang der ca. 2,5 km langen, fast vollständig erhaltenen Stadtmauer und Türme bietet der Rondengang. Gestartet wird am Grauen Turm, wo sich ein kostenfreier Parkplatz befindet. Die Beschilderung an den historischen Gebäuden informiert zur Geschichte Fritzlars und führt zu wunderschönen Aussichten auf die Stadt. Damals war der Rondengang ein ca. 5 m breiter, unbebauter Streifen, der bei einem Angriff die wehrfähigen Männer ohne Umwege schnell an die gefährdeten Bereiche gelangen ließ.
 
Frauenturm:
Der Frauenturm wurde vor 1360 viereckig erbaut. Die feindwärts gerichteten Mauern sind fast 1,20 m stark. Das oberste Stockwerk hat nach allen Seiten Fenster. Das Kellergeschoss des Turmes wurde möglicherweise als Frauengefängnis verwendet.
 
Winterturm:
Der Winterturm ist ca. 25 m hoch. Auf allen Geschossebenen hat er Schießscharten in verschiedene Richtungen. Heute zeigt sich der Turm wieder in seiner ursprünglichen Gestalt. Er trägt seinen Namen wahrscheinlich nach den Winzern, die durch dieses Stadttor ihre Weinberge an den Südhängen der Stadt erreichten.
 
Bleichenturm:
Ein achtseitiges Pyramidendach ziert den Bleichenturm. Das oberste Stockwerk ist als bedachte Brustwehr mit Zinnenfenstern gebaut worden. Seinen Namen hat der Bleichenturm von den an der Eder liegenden Wäschebleichen, auf denen damals Fritzlarer Frauen ihre Wäsche gewaschen und gebleicht haben.
 
Jordanturm:
Seit 1982 sind der Jordanturm sowie Teile der angrenzenden Stadtmauer in den Gebäudekomplex des „Hospital zum Hl. Geist“ integriert.
 
Regilturm:
Der Regilturm, am Riegel- oder Regiltor, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahre 1883 wurde er wiederhergestellt und mit einem kegelförmigen Ziegeldach versehen. Das Regiltor ist das einzige fast vollständig erhaltene Tor.
 
Der Graue Turm:
Der Graue Turm ist einer der höchsten noch erhaltenen städtischen Wehrtürme in Deutschland. Er war die Zentrale der städtischen Befestigungsanlage. Hier waren Soldaten stationiert, die in ständigem optischen Kontakt mit den Besatzungen der Warten rings um die Stadt Fritzlar standen. Heute sind im Grauen Turm Details aus der Fritzlarer Stadtgeschichte und das Wartensystem zu sehen, zusammengestellt vom Kulturverein und von ProFritzlar e.V. Eine Besichtigung lohnt sich. Von der obersten Etage hat man einen großartigen Blick auf die Dächer der Fritzlarer Altstadt und auf die umliegenden Türme und Warten. Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind am Grauen Turm ausgehängt oder unter www.fritzlar.de zu erfahren.
 
Der Grebenturm und der Rosenturm befinden sich direkt am Allee-Park und schaffen abends beleuchtet eine besondere Atmosphäre.

Gut zu wissen

Eignung

  • für jedes Wetter

  • für Gruppen

  • für Schulklassen

  • für Familien

  • für Individualgäste

  • Haustiere erlaubt

  • für Kinder (jedes Alter)

Zahlungsmöglichkeiten

Eintritt frei

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Edersee Marketing GmbH
Zur Sperrmauer 66
34549 Edertal

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