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Ehemaliges Benediktinerinnen-Kloster am Gut Schaaken

Auf einen Blick

Das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster Schaaken befindet sich zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Goddelsheim und Immighausen. Heute ist nur noch eine sehenswerte Ruine zu sehen.

Es wurde 1189 von der Reichsabtei Corvey zunächst in dem Dorf Goddelsheim, das seit 888 zu Corvey gehörte, gegründet, aber schon 1223 nach Schaaken, einige hundert Meter östlich von Goddelsheim, verlegt. Noch in diesem Jahr nahm Papst Honorius III. das Kloster in seinen Schutz. Das Gebiet der späteren Grafschaft Waldeck stand seit dem frühen Mittelalter unter dem kirchlichen Einfluss Corveys, das durch umfangreiche Schenkungen und Erwerbungen der größte Grundherr in der Gegend und auch in kirchlicher Hinsicht vorherrschend war. Corvey suchte seine Stellung durch Gründung von Orten (wie Fürstenberg, Sachsenberg), Burgenbau (Lichtenfels) und Klosterstiftungen (Schaaken) zu festigen und auszubauen.

Das Kloster bestand bis 1591. Danach war es bis 1848 protestantisch-freiweltliches Frauenstift für weibliche Angehörige des Adels.

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Ehemaliges Benediktinerinnen-Kloster am Gut Schaaken
Deutschland

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